Straßen und Wege durch Ostfalen

Die ostfälische Kulturlandschaft ist als Kulturlandschaft von Weltrang reich an thematischen Aufhängern, sich dieser bedeutenden Region zu nähern.

 

Die „Himmelswege“ führen den Betrachter in die Tiefe der Zeit: beim Blick in die Sterne, an bronzezeitlichen Standorten. In Nebra, Goseck, Langeneichstätt und Halle wird das südliche Harzvorland als Raum einer bronzezeitlichen Hochkultur zugänglich.

Die Natur über uns - die Natur unter uns: "Gartenträume" schlägt über 40 Gärten in Sachsen-Anhalt -vom Klostergarten über den Schlossgarten bis hin zum moderen Garten - zur Ansicht vor.

 

Der früh- und hochmittelalterliche Kunststil der Romanik (ca. 950-1250) prägte insbesondere die kirchliche Architektur zwischen Wunstorf und Merseburg. Auf der Straße der Romanik sind die zahlreichen Zeugen jener Epoche im Bundesland Sachsen-Anhalt zu entdecken. Für den Bereich des Bundeslandes Niedersachsen wird der Besucher auf die Wege in die Romanik verwiesen. Die Romanik ist auch Bestandteil des "Radwegs zur Kunst", der von Sarstedt nach Bad Gandersheim führt.

 

Von Brüggen/Leine über Lamspringe, Bockenem, Lutter am Barenberge, Langelsheim nach Werla (Schladen) verläuft der "Königsweg" als Verbindungsweg zwischen ottonischen Königspfalzen Brüggen, Königsdahlum und Werla. Dieser Weg soll nun auch nach Sachsen-Anhalt hinein (Osterwieck, Derenburg, Quedlinburg) weiterentwickelt werden. Die "Wege deutscher Könige und Kaiser" führen den Wanderer vom Harzvorland in den Harz und über den Harz hinweg (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen).

 

Ausgeprägt ist der Städtetourismus für Magdeburg, Halle, Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Wolfenbüttel, Northeim, Göttingen oder Nordhausen.

Fachwerk ziert die Altstädte von Osterwieck, Hornburg, Einbeck, Goslar oder Quedlinburg. Gleich drei Fachwerkstraßen führen durch Ostfalen: von der Elbe zum Weserbergland, vom Harz zum Thüringer Wald und von der Elbtalaue zum Harz.

 

Pilgerrouten sind en vogue. Sachsen-Anhalt informiert über seinen Jakobsweg. Ein alter Zisterzienserweg führt von Loccum nach Volkenroda als ökumenischer Pilgerweg (259 km lang). Kurz dagegen ist der Kloster-Wanderweg, der zwei faszinierende romanische Klosteranlagen: Kloster Ilsenburg und Kloster Drübeck (beide 10. Jh.) verbindet. Für die ca. 3 km lange Wanderung sollte man ca. 30-40 Minuten einplanen. Im Entstehen begriffen ist der Pilgerweg nach Rom, die via romea, die von Celle über Braunschweig, Hornburg, Wernigerode, Hasselfelde und Nordhausen weiter nach Rom führte. Dieser Weg wurde von Abt Albert von Stade gegen 1235 begangen und später beschrieben.

 

Das Grüne Band folgt dem historischen Eisernen Vorhang, der Europa, Deutschland, Ostfalen und das Eichsfeld künstlich teilte. Heute erläutern Grenzlandmuseen in Marienborn (bei Helmstedt), in Tettenborn (bei Bad Lauterberg) und Teistungen (bei Duderstadt) und Schiffersgrund (Vg Hanstein-Rusteberg) die politischen Konsequenzen dieser Schnittlinie durch die gewachsene kulturlandschaft. Durch den Harz führt der ausgeschilderte "Harzer Grenzweg" von Wernigerode bis nach Walkenried.

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